30 Jahre KCA
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GESCHICHTE VON ALACH

Die fruchtbare Gegend um Alach ist schon seit langer Zeit besiedelt. Im 9. Jahrhundert wurde Alach erstmals schriftlich erwähnt. Ab 1104 gehörte Alach zum Besitz des Petersklosters in Erfurt, weshalb die Bewohner des Ortes als Peterlinge bezeichnet wurden.

 

Seit dem 14. Jahrhundert bestehen enge Beziehungen zwischen Alach und Erfurt, da der Ort zum Landbesitz des städtischen Rats gehörte. Damit war es Teil von Kurmainz. 1482 wurde das Herrenhaus des mitten im Ort liegenden Klostergutes Alach erneuert.

 

1664 wurde Alach durch Kurfürsten Johann Philipp von Schönborn belagert, wodurch es zu erheblichen Schäden kam, die erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts behoben werden konnten. Bei einer Verwaltungsreform des Erfurter Staats wurde im Jahr 1706 das Amt Alach gebildet, zu dem 15 Orte gehörten.

 

Seit 1816 gehörte das Pfarrdorf Alach, das über eine Domäne verfügte, zum Landkreis Erfurt der preußischen Provinz Sachsen. 1822 lebten hier in 123 Häusern 425 Einwohner. Außerhalb des Dorfes befand sich eine Windmühle.

 

1932 wurde der Landkreis aufgelöst und Alach wurde ein Teil des Landkreises Weißensee. Im Jahr 1952 wurde der Kreis Erfurt-Land gebildet. Gleichzeitig wurde der Nachbarort Salomonsborn ein Ortsteil von Alach. Ein weiterer Ortsteil Alachs ist Schaderode, das bereits seit Beginn der preußischen Zeit zur Gemeinde Alach gehörte.

 

Am 1. April 1994 wurde Alach mitsamt seinen beiden Ortsteilen nach Erfurt eingemeindet. Heute bilden alle drei Orte eigene Stadtteile Erfurts. Der Ortsteilrat Alachs wird noch gemeinsam mit Schaderode gebildet, während Salomonsborn seit 2004 einen eigenen Ortsteilrat besitzt.

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